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DRK-Ortsverein Sundern
Rathausplatz 5
59846 Sundern
Telefon 02933 7322
Telefax 02933 784776

Geschichte

Am 25.November 1924 fand im Gasthof Bude auf Anregung von Dr.Brink und Alfred Junker die erste Besprechung zur Gründung einer freiwilligen Sanitätskolonne in Sundern statt. Hieran nahmen auch
Paul Fröhlich und Carl Steinberg teil.
Somit war der Grundstein für eine DRK- Kolonne gelegt.
Dem Vorstand gehörte an:
1. Vorsitzender und Kolonnenarzt - Dr. Brink
2. Vorsitzender - Ferdinand Simon
1. Kolonnenführer - Alfred Junker
2. Kolonnenführer - Paul Fröhlich
Zugführer, Schriftführer und Kassenward - Anton Molz
Gruppenführer - Hermann Hense

Der Rektor der Johannisschule, Herr Freisen, stellte einen Raum in seinem Gebäude für Übungsabende und Lehrgänge zur Verfügung. Weiterhin wurden 524 Reichsmark für Ausrüstung Verbandmaterial und ein Sanitätsauto für die junge Sanitätskolonne gespendet. Gut 3 Jahre nach der Gründung (Januar 1927) konnte die freiwillige Sanitätskolonne
100 Mitglieder vorweisen. 24 davon waren im aktiven Dienst.

Einen ersten Einschnitt in der Führung gab es 1934.
Der Gründer, 1.Vorsitzender und Kolonnenarzt Dr.Brink legte sein Amt nieder, der in Oeventrop einen
neuen Wirkungskreis fand. Sein Nachfolger als Kolonnenarzt wurde für lange Jahre Dr.Ferdinand Goller.

Der zweite Weltkrieg ging an der Sanitätskolonne auch nicht spurlos an vorbei.
Die meisten DRK-Männer waren an der Front.
Am 17.Mai1943 hatte die Bombadierung der Möhnrtalsperre eine Katastrophe über die Heimat gebracht.
Für diejenigen der Sanitätskolonne die zu Hause geblieben waren, war es eine Selbstverständlichkeit bei Aufräumarbeiten und Bergungen über mehrere Monate zu helfen. Der Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg war hart.
Zahlreiche Schwierigkeiten, finazieller als auch formeller Natur gab es zu überwinden.
Am 4.September1948 war die Wiedergründung beschlossene Sache.
Der Schulungsraum und Depot war zerstört.
Material wie Verbandmaterial, Decken, Tragen u.s.w waren vernichtet oder geraubt worden. Eine Nothilfsorganisation wurde gegründet aus dem vom Krieg zurückkehrenden Mitgliedern.
Hierzu kam bald ein Jungendring der in Haus und Straßensammlung für Heimatvertriebene und Heimkehrer sammelte.

Im Zuge der Neuordnung 1950 wurde die Freiwillige Sanitätskolonne umbenannt und hieß fortan
DRK- Zug 2 Sundern, der zur Bereitschaft Hüsten gehörte.
Im laufe der Jahre weitete sich die Arbeit des DRK aus.
Von Amecke aus wurde unter der Leitung von Ewald Peitz die Zeltplätze an der Sorpe betreut.

Das Wintersportgebiet Wildewiese wurde ebenfalls betreut.
Paul Bornemann war von Anfang an dabei und ist wohl allen Skisportlern ein Begriff.
Und nicht zuletzt im Sozialbereich, wie der Behindertenbetreuung war das DRK gefordert. Schulungen waren bei den zahlreichen Aufgaben sehr wichtig.
Um dieses zu präsentieren fand im Mai 1952 eine große Katastrophenschutzübung mit 70 helfern
aus Neheim, Hüsten und Sundern in der Firma Scheffer-Klute statt.
Dort wurde eine Kesselexplosion nachgestellt.
Am Schluß konnt man von allen Beobachtern ein großes Lob in Empfang nehmen.

Bedeutende Ehrungen gab es 1954.
Mitgründer des DRK Sundern Alfred Junker wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Zwei Jahre später 1956 erhielt Zugführer Heinrich Kordes das Ehrenzeichen für besondere Verdienste vom Präsidenten des DRK in Bonn.
Im gleichen Jahr bekam die DRK-Gruppe auch einen neuen geschäftführenden Vorsitzenden. Fritz Schröder übernahm das Amt für den verstorbenen Fritz Rohe.

1958 trat Zugführer Kordes aus Gesundheitlichen Gründen zurück.
Ernst Dieckmann wurde sein Nachfolger.

1967 war der letzt entscheidende Einschnitt in der Historie zu verzeichnen.
Am 10.November1967 schließlich entstand der Ortsverein Sundern.
Der erste Vorsitzende war Friedel Plitt der damals amtierender Amtsdirektor war.
Mit der Entwicklung und Probleme des Ortsverein Sundern stiegen aber auch die aktiven Mitgliegen um das dreifache.
Auch die Zahl der passiven Mitgliedern ist durch gezielte Mitgliederwerbung sprunghaft gestiegen.
Die Mitglieder stiegen 1972 von 631 auf 1650 Mitgliedern bis 1983. Ebenso das Haushaltsvolumen.
1972 etwa 25000,-DM bis 1983 auf 88900,-DM. Der technische Fortschritt verlangt gut geschulte Rettungs-und Versorgungskräfte.
DRK Sundern bedeutet: Aufgaben, die geleistet wurden und jeden Tag neu geleistet werden müssen.

Die Zeit von 1983 bis heute werden noch nachgereicht.

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